Unser Gemeindebrief – Die Taube – Ausgabe März, April, Mai 2026

Unser Gemeindebrief 'Die Taube' - Ausgabe 1/2026

Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen
Anker unsrer Seele. (Monatsspruch für Mai, Hebräer 6, 19)

Ja, ist es so? Haben Sie die Hoffnung als Anker in der Seele? Dann können Sie sich wirklich glücklich schätzen.

Denn vielen Menschen geht es gerade schwer mit der Hoffnung. Dabei mag ihre persönliche Situation gar nicht unbedingt schlecht oder schwierig sein. Aber all das Verstörende und Zerstörende, das uns durch die Medien, durch Nachrichten erreicht, lässt uns zweifeln oder gar verzweifeln. Überwunden geglaubte politische und gesellschaftliche Konflikte sind wieder aufgebrochen. Bis dahin, das Krieg tobt und die Folgen nicht abzuschätzen sind. Auch unser Sicherheitsgefüge und -gefühl ist ins Wanken geraten. Die Ansicht, dass es mit dem Wohlstand einfach wie eine Art Naturgesetz immer bergauf geht, hat sich längst zerschlagen.

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Die Taube – Ausgabe Dezember 2025 + Januar, Februar 2026

Unser Gemeindebrief 'Die Taube' - Ausgabe 4/2025

Eine einfache Geschichte

In dieser Zeit vor dem Christfest, ein Krippenbild. Sie sehen die Höhle, nicht den Stall den wir meist als Bild von der Geburt Jesu finden. Dabei ist der Gedanke, dass Jesus in einer Höhle, die Hirten als Unterkunft dienten, naheliegend.

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Die Taube – Ausgabe Juni, Juli, August 2025

Unser Gemeindebrief 'Die Taube' - Ausgabe 2/2025

Vom Beten mit und ohne Feuer

Meine Tante Martha war eine Frau von echtem Schrot und Korn, wie man so sagt. Zu Gott hatte sie, so schien es allen um sie herum, selbst dem Herrn Pfarrer, einen direkten Draht. Oft hat sie bei besonderen Anliegen in der Kirche eine Kerze entzündet und kommentierte das mit den anschaulichen Worten: Ich mach dem Herrgott mal ein bisschen Feuer unterm Hintern! Das war weder respektlos noch unfromm gemeint, sondern eher vertraulich. Sie war fromm genug, um Gott mit ihren Anliegen notfalls auf die Nerven zu gehen, aber auch so lebenserfahren, dass sie wusste, dass Gott nicht alle Wünsche erfüllte. Sie war dennoch – oder womöglich gerade deshalb – enorm motiviert, was das Beten anging. Dass man sich beim Beten weder verstellen noch zurückhalten muss, habe ich, so glaube ich rückblickend, auch von ihr gelernt.

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Die Taube – Ausgabe März, April, Mai 2025

Unser Gemeindebrief 'Die Taube' - Ausgabe 1/2025

Abschied und Ausblick

Im Dezember 2024 haben wir uns in Lehnin von der Frauenhilfe verabschiedet, in sehr kleiner Runde im Café Kirstein. Ein Quintett waren wir zum Schluss, mit vier Damen (einschließlich meiner Frau) und mir. Ein Abschied tut fast immer weh, umso stärker, wenn man sich von einer guten, altbewährten Einrichtung trennt, die sich mangels „personeller Masse“ nicht mehr halten lässt.

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Ausgabe Dezember 2024, Januar + Februar 2025

Unser Gemeindebrief 'Die Taube' - Ausgabe 4/2024

Gedanken zur Jahreslosung für 2025:
Prüft alles und behaltet das Gute!
1. Thessalonicher 5,21 (E)

Oh, wenn Paulus gewusst hätte, wo wir im Jahr 2025 stehen werden! Ob er dann auch „Prüft ALLES…“ geschrieben hätte. Das erleben wir ja ständig: Dass wir eben nicht alles prüfen können. Dass manchmal so viel an Informationen auf uns einstürmt, dass es geradezu unmöglich ist, auch nur einen Teil davon wenigstens im Groben zu prüfen. Wenn ich ein beliebiges Wort in einer Suchmaschine im Internet eingebe, habe ich nicht selten mehrere hundert oder tausende Treffer.

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Ausgabe September, Oktober, November 2024

Gemeindebrief 'Die Taube'

Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?

Jer 23, 23 – Monatsspruch für September

Ach, wie spricht mir dieses Wort mir aus der Seele. Da kann ich sofort antworten: Ja! Du bist ein Gott der ferne ist. Manchmal kommt es mir so vor, als seist du sehr viel öfter fern als nah. Alles Leid könnte ich jetzt aufzählen, das persönliche wie das der ganzen Weltgeschichte, einschließlich des aktuellen. Und schon immer ging es den Menschen so. Seit Urzeiten fragen sie, warum das so ist. Oder wie man da überhaupt noch von Gott reden kann. Seit Jeremias Zeiten, seit fast 2600 Jahren also diese Frage so im Wortlaut.

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Ausgabe Juni, Juli, August 2024

Klosterkirche Lehnin Gemeindebrief 'Die Taube' Ausgabe Juni, Juli, August 2024

Eine Heimkehrerin

Es begann mit einer weitergeleiteten Nachricht, selbstredend digital, wie sich das heute gehört, in dem Falle nützlich, denn sie ermöglichte eine flinke Reaktion. Ich wurde unterrichtet, daß eine Taufkanne, laut Aufschrift aus Nahmitz, zur Versteigerung stünde, in einem Berliner Auktionshaus: Ob ich eventuell mitbieten wolle? Mein erster Gedanke: Sonst seid ihr gesund – wo sollte ich das Geld hernehmen, und wie, bitte schön, sollte ich das abrechnen? Mein zweiter Gedanke: Die sind wohl verrückt geworden, das ist kirchliches Eigentum!

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Ausgabe Dezember 2023, Januar, Februar 2024

Die Taube - Gemeindebrief aus Lehnin

Foto und Text: Lotz

„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (1Kor 16, 14)

Paulus schreibt so an die Korinther. Am Ende des Briefes, eingebettet in Grüße, Organisatorisches und letzte zusammenfassende Ermahnungen steht dieser Satz. Ach ja, was für fromme Worte! Natürlich machen wir alles in, mit und aus Liebe… Natürlich? Nein, wenn ich diesen Satz nicht als Predigtrauschen nur mit einem halben Ohr höre, nicht als Sahnehäubchen der christlichen Botschaft karikiere, bin ich innerlich gleich auf den Barrikaden: ALLES soll ich in Liebe geschehen lassen? Bin ich etwa Jesus?

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